Der Unglücksstein bei Waltersdorf an der Lausche

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Friedrich Bernhard Störzner
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Unglücksstein bei Waltersdorf an der Lausche
Untertitel:
aus: Was die Heimat erzählt. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen, S. 412
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Arwed Strauch
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Digitalisat der SLUB Dresden bei Wikimedia Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[412]
178. Der Unglücksstein bei Waltersdorf an der Lausche.
Was die Heimat erzählt (Störzner) 412a.jpg

Unter den Bergen und Felsen, welche Waltersdorf am Fuße der vielbesuchten Lausche wie ein Kranz umgeben, hebt sich ganz besonders der Unglücksstein westlich vom Dorfe hervor. Dieser Fels ist eine merkwürdige „Zusammentürmung von Porphyrschieferbrüchen, die säulenförmig aneinandergetürmt sind, eine Eigenschaft, die man selten bei dieser Art von Gestein findet. Der Gipfel, aus vielen Blöcken bestehend und einen Pyramidenfelsen bildend, liegt abgestürzt etwas tiefer, als er gestanden haben mag.“ Unten liegen große Massen von Steintrümmern. Von diesem Felsen soll einst ein Knabe abgestürzt sein. Eine andere Sage berichtet: Eine Magd aus Waltersdorf hütete einst am Unglückssteine die Ziegen ihres Herrn. Eine der Ziegen verstieg sich in dem Felsengewirr. Da kletterte der Verirrten die treue Magd nach. Aber sie glitt aus und stürzte vom Felsen herab. Die Magd war tot, als man sie darnach auffand. So wäre jener Felsen zu seinem Namen gekommen; denn seit jener Zeit nannte man den Fels den Unglücksstein. – Vgl. Sächs. Kirchengalerie 1840, Abt. Oberlausitz, Lieferung 5.