Der Wechselbalg (Heine)

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Textdaten
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Autor: Heinrich Heine
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Titel: Der Wechselbalg
Untertitel:
aus: Neue Gedichte, Zeitgedichte.
S. 258
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1844
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
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Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Wechselbalg-Stoff
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[258]

XVI.

Der Wechselbalg.

Ein Kind mit großem Kürbiskopf[1],
Hellblondem Schnurbart, greisem Zopf,
Mit spinnig langen, doch starken Aermchen,
Mit Riesenmagen, doch kurzen Gedärmchen, –

5
Ein Wechselbalg, den ein Corporal,

Anstatt des Säuglings, den er stahl,
Heimlich gelegt in unsre Wiege, –
Die Mißgeburt, die mit der Lüge,
Mit seinem geliebten Windspiel vielleicht,

10
Der alte Sodomiter[2] gezeugt, –

Nicht brauch’ ich das Ungethüm zu nennen –
Ihr sollt es ersäufen oder verbrennen!


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Gemeint ist Friedrich Wilhelm IV. von Preußen.
  2. Gemeint ist Friedrich II. von Preußen.