Der böse Seidelmann in den Sechsruthen bei Glöße

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der böse Seidelmann in den Sechsruthen bei Glöße
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 491
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[491]
551) Der böse Seidelmann in den Sechsruthen bei Glöße.
Ziehnert Bd. III. S. 186.

Zwischen den Dörfern Auerswalde und Glöße bei Chemnitz liegt ein Wald, die sogenannten Sechsruthen. In diesem spuckt der Schatten eines bösen Beamten, welchen die Volkssage den bösen Seidelmann nennt. Er hat bei seinen Lebzeiten die ihm Untergebenen übel behandelt und viele Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten verübt, dafür zur Strafe er im Grabe keine Ruhe gefunden hat. Sein spuckender Geist führt die Wanderer irre und neckt und erschreckt sie durch gellendes Rufen. Zu bedauern ist, daß Niemand in der Umgegend mehr weiß, was zu Seidelmanns Erlösung nöthig ist.