Der gespenstige Mönch bei Grünhain

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der gespenstige Mönch bei Grünhain
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 504
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[504]
565) Der gespenstige Mönch bei Grünhain.
Lehmann S. 75.

50 Jahre nach der Zerstörung des Klosters Grünhain am Elterleiner Wege, da wo des Abtes Hammerwerk gestanden, wie die Schlackenhaufen ausweisen, hat sich sonst ein Gespenst in Mönchsgestalt sehen lassen, welches die Vorbeigehenden, besonders die Trunkenen und Jauchzenden übel bezahlt und einst einen Bergmann von Elterlein, der das Gespenst in der Völlerei herausgefordert, mit den Beinen den Berg hinuntergeschleppt, in den Bach geworfen und am Kopfe so verwundet, daß er viele Tage nicht arbeiten konnte. Einen Richter, der trunken in der Nacht von Grünhain heimgeritten, hat’s mit dem Pferde gestürzt, daß er einen Arm gebrochen, das Pferd samt dem Boten verjagt und ist der Richter mit großer Lebensgefahr heimgekommen.