Des Menschen Wissen

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Des Menschen Wissen
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 197
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Des Menschen Wissen.


Das Menschen Wissen ist auf Erden
Ein Irren in der Finsterniß;
Doch daß wir Alle sterben werden,
Das wissen wir allein gewiß!

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Der Alte muß; doch seht, den Knaben,

Den Jüngling schon ereilt der Tod.
Kaum daß wir sein gefreut uns haben,
Erbleicht in Nacht das Morgenroth.

Umsonst erforschen wir den Willen

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Der Macht, die Todesengel schickt.

Der Glaube nur kann Thränen stillen,
Der zu dem Vater aufwärts blickt.

Und bist du auch ins Grab gesunken,
Du ruhst auch dort in Vaters Hand;

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Des hier erloschnen Lebens Funken

Ist dort zum hellern Licht entbrannt.

Du mahnest, die wir hier noch weilen,
Uns, Vater, deinen Pfad zu gehn;
Schnell wird der Tod auch uns ereilen:

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Laß uns mit dir versöhnt ihn sehn.