Die Burgfrau auf dem Schloßberge

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Schreiber
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Burgfrau auf dem Schloßberge
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau, S. 43
Herausgeber: Heinrich Schreiber
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1867
Verlag: Franz Xaver Wrangler
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Freiburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Freiburg und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[43]
27. Die Burgfrau auf dem Schloßberge.

Wie reich die Herren ob Freiburg gewesen sind, das kannst Du, wenn Du ein Fronfastenkind bist, sehen in der heiligen Nacht; aber nur eine Stunde lang, und dabei reich werden. Geh nur zu dieser Zeit still die Burghalde hinauf, da sitzt oben eine Frau, weiß gekleidet, mit einem großen Schlüsselbunde, in einem Feuerkreise, und spielt mit feurigen Steinchen. Trete unerschrocken hinzu, thue aber, als merktest Du nichts. Nimmt Dich nun die Frau gewahr, so wirft sie auch mit Steinchen nach Dir; dann nehme schnell den Hut herunter und fange die Steinchen sittsam auf. Bist Du aber ungeschickt, so wird die Frau böse und kehrt Dir den Rücken zu; lassest Du aber gar einen Laut hören, so verschwindet sie ganz und gar und Du steckst mitten in Dornhecken.

(H. Schr.)