Die Frau mit der Reiherfeder

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Textdaten
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Autor: Hans Bötticher
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Titel: Die Frau mit der Reiherfeder
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 16
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist
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Erscheinungsort: München, Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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Bearbeitungsstand
fertig
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Die Frau mit der Reiherfeder


Ich weiß nicht genau
Warum ich so oft an die bleiche Frau
Mit der weißen Reiherfeder gedenke,
Mich immer in den Gedanken versenke:

5
Wie könnte es werden, wie würde es sein,

Wäre sie dein. – –
Ich weiß es nicht und frage vergebens.
Sie ist auf dem bunten Wege des Lebens
Irgendwo still mir vorübergegangen,

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Die schöne Frau mit den bleichen Wangen.

Sie hat mich mit kalten Blicken gemessen;
Wir haben kein einziges Wort getauscht,
Doch sie hat mich mit fremden Zauber berauscht,
Daß ich sie nimmer werde vergessen.

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Etwas, wie sehnende, nagende Glut

Will mir das pochende Herz zerreißen,
Denk ich der bleichen Frau mit der weißen,
Wehenden Reiherfeder am Hut.