Die Geisterhöhle

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Geisterhöhle
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 308
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Karlsruhe
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf commons und Google
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[308]
Die Geisterhöhle.

Der Amalienberg bei Gaggenau hieß vordem Hilpert, und es hausten viele Geister darin. Es geht ein tiefes Loch durch diesen Berg, welches am Murgufer anfängt und bis nach Baden reichen soll. In diesen hohlen Berg wurden in alten Zeiten die Geister gebannt; auch ist einmal eine Gans hineingekommen und darin immer vorwärts gelaufen, so daß sie am andern Tage zu Baden wieder heraus kam.[1] Seitdem aber der Hilpert angebaut ist, die vielen Felsen gesprengt sind und das Loch verschüttet wurde, sind die Geister verdrängt worden und haben den Berg verlassen.

(Vergl. Mone’s „Anzeiger etc.“ Jahrg. 1834.)

  1. Siehe die vorige Sage.