Die Gesänge

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Textdaten
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Autor: Gustav Schwab
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Titel: Die Gesänge
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aus: Gedichte. 1. Band, S. 18
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Erscheinungsdatum: 1828
Verlag: Cotta
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Erscheinungsort: Stuttgart und Tübingen
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Quelle: Google und Scans auf Commons
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Die Gesänge.

Oft im Gewitter, Trübes mir zu schönen,
     Erhuben sich die Göttinnen des Sanges,
     Der Donner hallte fürchterlichen Klanges;
     Es war der Ode mächtig kühnes Tönen.

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Die Elegie erschien in Himmelsthränen;

     Der Regen tropfte ernst herab durch banges
     Gewölk’, ein Bild sehnsüchtig weichen Dranges:
     Des Liedes Sonne stillte bald sein Sehnen.

Da sah ich zart gewölbt, in lichter Bläue,

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     von Regen eine Mischung und von Sonne,

     Im Farbenschmelz den Regenbogen wallen.

Ob auch ein ferner Donner rollend dräue,
     Sein Arm umfasset Berg und Thal in Wonne:
     So lächelt tröstlich das Sonett vor allen.