Die Kapelle im Haslocher Thal

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Textdaten
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Autor: Unbekannt
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Titel: Die Kapelle im Haslocher Thal
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 648–649
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Quelle: Commons, Google
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[648]
Die Kapelle im Haslocher Thal.

Eine Stunde unterhalb Wertheim zieht rechts vom Main, bei dem Dorf Hasloch, ein enges, waldiges Thal hinein, darin steht auf freiem Platze eine verfallene Kapelle. Hier sah einst ein Graf von Wertheim, auf der Jagd, einen weißen Hirsch, und legte schnell auf ihn an, aber in demselben Augenblick [649] verschwand der Hirsch vor seinen Augen. Wegen dieser Erscheinung ließen der Graf und seine Frau dort die Kapelle bauen, und noch jetzt schweben ihre Geister in glänzenden Gestalten in mancher Nacht um die verfallene Kapelle.

(S. Mone’s „Anzeiger etc.“ Jahrg. 1835.)