Von der Burg zu Wertheim

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: Unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Von der Burg zu Wertheim
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 648
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Karlsruhe
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[648]
Von der Burg zu Wertheim.

1. Im Archive des Schlosses wird ein lederner Riemen aufbewahrt, der Demjenigen, welcher ihn umhat, Glück auf der Jagd und die Gabe verleiht, wahrzusagen und sich in einen Hasen zu verwandeln.

2. Alle dreihundert Jahre sieht man in der Burg Säcke stehen, welche oben geöffnet und mit Frucht angefüllt sind, die, wenn man davon mit nach Hause nimmt, sich in Goldkörner verwandelt.

3. Auf der Citadelle ist ein Hünengrab zu sehen, und in der Nähe des Pulverthurms stand ein Bäumchen, dessen Krone wie ein Korb geflochten war. Darauf pflegten sich Nachts die Hexen zu setzen und es hieß daher „Das Hexenbäumchen.“ Jetzt ist es weggehauen.