Die Schwatzhaftigkeit

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Christian Felix Weiße
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Schwatzhaftigkeit
Untertitel:
aus: Scherzhafte Lieder.
S. 46
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1758
Verlag: Weidemann
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[46]
Die Schwatzhaftigkeit.


So schweig doch, kleine Schwätzerin!
Hast du noch stets etwas zu sagen?
Und immer noch etwas zu fragen?
Die Zeit fliegt, wie ein Vogel hin.

5
Bringt dir das Gestrige Genuß?

Kennst du das Glück vom nächsten Morgen?
So laß uns lieber dafür sorgen,
Was man jetzt thun, nicht, sagen muß.

Bedenk, wie mancher Augenblick

10
Ist plaudernd, ungenützt verschwunden,

Und Augenblicke werden Stunden,
Und Jahre, Stunden voller Glück.

Du machst, daß ich selbst schwatzhaft bin – –
Wohlan, laß uns mit heißen Küssen

15
Den plauderhaften Mund verschließen! – –

Wenn wirds, du kleine Schwätzerin?