Die Spukgeister auf dem Königstein

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Die Spukgeister auf dem Königstein
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 166-167
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[166]
184) Die Spukgeister auf dem Königstein.
Mündlich.

Auch auf dem Königstein sollen verschiedene Gespenster umgehen. So will man den am 1. März 1720 in der Nähe der sogenannten Königsnase hingerichteten Baron von Klettenberg, den berüchtigten Goldmacher, zuweilen den Kopf unter dem Arme in der Nähe jenes Ortes herumspatziren gesehen haben, und ebenso soll der den 7. Juni 1610 zwischen der [167] Königsnase und Christiansburg aufgehängte Hauptmann Wolf Friedrich Beon, der als Festungscommandant eine Menge Unterschleife begangen hatte, dort des Nachts die Wachen erschrecken und zuweilen auch in dem Walde der Festung zu sehen sein. Endlich erzählte man früher auch, daß in der Casernenstube Nr. 10 an einem gewissen Tage (9. Septbr.) des Jahres des Nachts die dort schlafenden Soldaten von einem gewissen Etwas aus ihren Betten geworfen würden. Als vor einiger Zeit jedoch in dieser Stube am genannten Tage des Nachts gewacht wurde, hat sich von diesem Spuke nichts gezeigt.