Die Unterirdischen bei Bernstein

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Textdaten
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Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
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Titel: Die Unterirdischen bei Bernstein
Untertitel:
aus: Die Volkssagen von Pommern und Rügen. S. 257–258
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[257]
218. Die Unterirdischen bei Bernstein.

Auch in der Gegend der Stadt Bernstein in Pommern halten sich viele kleine Zwerge auf, welche von den Leuten dort die Unterirdischen genannt werden. Einer von ihnen kam einstens auf lange Zeit zu einem armen Schuhmacher und half ihm bei der Arbeit, so daß der Schuhmacher schon anfing zu Gelde zu kommen. Da fiel es dem Manne ein, sich gegen den Kleinen dankbar zu beweisen, und er ließ ihm einen hübschen neuen Rock machen. So etwas können die Unterirdischen aber nicht vertragen, und als der Zwerg daher den Rock bekam, ging er gleich [258] fort mit den Worten: Meister, nun hast du mich abgelohnt, nun ist es mit der Arbeit aus! – Er kam auch nicht wieder.

Mündlich.