Die Ursache des Einschlagens vom Blitze:Seite 101

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Ursache des Einschlagens vom Blitze
<<<Vorherige Seite
Seite 100
Nächste Seite>>>
Seite 102
Reimarus ursache des einschlagens vom blitze Seite 101.jpg
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.


Helmstangen, welche nicht mit einem metallenen Dache verbunden sind, sondern auf einem Steine ruhen, oder mit Holz und Schiefern umgeben sind, oft vom Blitze zerbrochen *). Auch die Würkungen bey andern Stücken Metall, als einen Degen in der Scheide, Geld in der Taschen, Schnallen in den Schuhen, u. s. w. welche zuweilen vom Blitze geschmolzen worden, gehören zu dergleichen Anhäufung, und müssen vielmehr zu unserm Zwecke anrathen, als daß sie uns bey einer Ableitung durch Metall, welches bis auf die Erde reichet, irre machen könnten **).


tung den Blitz zuverläßig aushalten möchten, da doch die verschiedenen hier angeführten Umstände zu erwegen sind. Indessen läugne ich nicht, daß solche Spitzen, als die auf dem Hause zu Philadelphia, davon oben §. 12., gar zu dünne gewesen sind.

*) S. z. E. Phil. Trans. Vol LII. P. II. p. 509.[1] und p. 514. da die Thürme von Steinen gemauert waren, und die oben erwehnten Beyspiele von Thürmen, die mit Schindeln oder Schiefern gedeckt waren. §. 11. p. 24. not ** und p. 25. not. **.

**) Ein anderes ist also, daß Menschen, die sich an einem Orte aufhalten, wo der Blitz hinfähret, wenn sich Metall an ihrem Leibe, oder nahe bey ihnen befindet, allerdings leichter Schaden nehmen können, als wenn sie nichts dergleichen an sich haben, dadurch er angelocket wird, und daran er sich sammlen kann.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Phil. Trans. Vol LII. P. II. p. 509. – William Borlase: An Account of a Remarkable Agitation of the Sea, July 28, 1761, and of Two Thunder-Storms in Cornwall: In a Letter to the Rev. Thomas Birch, D. D. Secretary to the Royal Society, from the Rev. William Borlase, M. A. F. R. S., in: Philosophical Transactions 52 (1761/62), S. 507–515, hier 509.