Die Wahlen in Sachsen und vornehmlich im Plauenschen Grunde bei Dresden

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Wahlen in Sachsen und vornehmlich im Plauenschen Grunde bei Dresden
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 231-238
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[231]
256) Die Wahlen in Sachsen und vornehmlich im Plauenschen Grunde bei Dresden.

C.G.L.C.F. (d.h. Chr. Lehmann), Nachricht von Wahlen, wer sie gewesen, wo sie Gold-Erz aufgesucht und gefunden, wie sie solches geschmelzt und zu gute gemacht. Frkft. u. Lpzg. 1764. 8. S. a. Lehmann, Hist. Schauplatz S. 198 sq. Misc. Saxon. 1768. S. 306-310. 324-332. u. Beschreibung des Fichtelberges. Leipzig 1716. 4.

In Sachsen, Thüringen und am Harze, in Schlesien, Böhmen und Ungarn haben sich in den Bergwerksdistricten seit mehreren Jahrhunderten Ausländer eingefunden, welche in denselben herumzogen, Golderz in Flüssen und in der Erde aufsuchten, fanden und mit sich nach Hause trugen, daselbst zu gut machten und sich dadurch vielen Reichthum erwarben. Dies war auch kein Wunder, denn sie fanden und schmelzten Gold aus den meißnischen Goldseifen an der Flöhe bei Olbernhau, aus der Zschopau und allen Bächen an derselben, wo man schwarze Goldkörner fand, aus dem Grenzwasser Biela (Pila), wo sie Goldkörner fanden, die sich flötzen ließen, aus dem Bächlein Conduppel und fast aus allen Forellenbächen im Gebirge. Man nannte diese Leute Wahlen (Vallenses oder von Wahla, d. h. fremd), weil sie größtentheils aus Venedig (daher oft Venetianer genannt) und Florenz, aus Veltlin, Wallis, Graubündten (deshalb Churwahlen gen.) und den Niederlanden (aus Walheim bei Mecheln) her waren. Sie [232] sprachen ein ebenso schlechtes Deutsch als Italienisch, werden auch oft als Landfahrer oder fahrende Schüler bezeichnet, und es gedenkt ihrer auch bereits Luther in seiner Auslegung der Epistel an die Galater (c. 3) und in der Vorrede zum Prophet Daniel, nennt sie aber ruhmredige Leute, die viel Prangens machten. Man erzählt von ihnen auch, daß nach Auffindung der Bergwerke zu Annaberg die Wahlen dahin gekommen, das reichhaltige Erz geschmelzt und auf eine bessere Art gut gemacht, als die dasigen Bergleute gekonnt. Weil aber die Venetianer diese Schmelzkunst als ein Geheimniß für sich behalten wollten, sich aber doch einer unter ihnen fand, der die Kunst auch Andern mittheilen zu wollen schien, so erkauften sie einen Mörder, der nach Annaberg reiste und diesen ermordete. Der Getödtete hieß Johann Mengemeyer und geschah dies im Jahre 1514. (Annab. Chron. c. 9). Man kennt aber unter andern folgende Namen: D. Marcus und M. Hieronymus von Venedig und Piger, Antonius von Florenz, Bastian Dersto von Venedig, Matz Nic. Schlascau, Adam und George Bauch, Christoph und Hanß, Friedrich und Barthel Fratres und Moses Hojung von Venedig, die sich von 1400 bis 1608 im Gebirge aufgehalten haben oder an Flüssen ertappt worden sind. Uebrigens scheinen diese Leute sehr oft von guter Herkunft gewesen zu sein. Denn man erzählt, daß einst ein sächsischer Edelmann einen solchen Wahlen häufig auf seinem Grund und Boden ertappt habe, wie derselbe Erz suchte und wegschleppte; er ermahnte ihn erst, davon abzustehen, drohte ihm zuletzt gar mit Mißhandlungen, und als er auch da noch nicht hörte, jagte er ihn mit Schlägen von seinem Gute. Da trug es sich zu, daß er nach einigen Jahren auf einer Reise auch nach Venedig kam, und da er sich hier längere Zeit aufhielt, erblickt ihn auch der von ihm geschlagene Venetianer. Derselbe suchte nun mit ihm in Gesellschaft zusammenzukommen, und als ihm dies gelang, lud er ihn auch zu sich ein, und nachdem er ihn auf’s Prächtigste bewirthet, legte er die schlechten Kleider an, die er, als er in Sachsen gewesen war, getragen hatte, [233] trat vor ihn hin und fragte ihn, ob er den noch kenne, den er einst auf seinem Gute mit Schlägen abgelohnt habe? Jener besann sich auch, sagte aber, es thue ihm leid; wenn er ihm damals gesagt, wer er sei, würde er ihm auch bessere Ehre angethan haben, und so sind sie als gute Freunde auseinander gegangen.[1] Hieraus folgt nun aber, daß diese Wahlen das Erz mit sich huckenweise fortgetragen, zu Hause gut gemacht und geschmolzen haben, sie haben aber auch die Orte, wo sie Golderz gefunden, fleißig angemerkt und in ihr Schieferbuch eingetragen, wie sich aus dem von einem gewissen Johann Begge, der 1685 zu Frauenstein verstarb, und ein solches 1685 niedergeschriebenes Heft hinterließ, von dem [234] gleich die Rede sein wird, aufgesetzten ergiebt. Sonderbar ist es allerdings, daß sie die Schriften in deutscher Sprache und nicht in ihrem Landesdialect abgefaßt haben, da sie doch offenbar für ihre Familie bestimmt waren, damit ihre Kinder und Freunde nach ihrem Tode sich im Lande zurecht finden, und das Erz, was sie nicht selbst fortbringen konnten und deshalb versteckt hatten, am angegebenen Orte entdeckten. Sie haben übrigens zur Angabe der verschiedenen Metalle und Gruben und um sich nach längerer Zeit sicher orientiren zu können, in Bäume und Felsen bestimmte Merkzeichen eingeschnitten, welche man die Wahlenzeichen nennt und am Schlusse des oben angeführten Lehmannischen Werkes auf zwei Tafeln abgebildet sind. Gleichwohl schienen diese Zeichen später verwischt und unkenntlich geworden zu sein, wenigstens hat ein gewisser Greis, Namens Cerisi, der bis auf die neueste Zeit in Bischofswerda lebte und von einem solchen Wahlen abstammte, trotz aller Bemühungen nichts finden können und ist arm gestorben (s. Winter im Feuill. d. Constit Z. 1853. S. 383). Sie hatten sich auch vieler abergläubischer Mittel bedient, so z. B. haben sie zum Schmelzen, Rösten und zur Verwandelung der Metalle einzelne Kräuter gebraucht, wie das Mondkraut (lunaria), bei Aufgang der Sonne im vollen Mond gepflückt, Goldwurzel oder Martigen, Mondenraute und Eisenkraut, auch Taubenkraut genannt. Sie sollen aber auch die Erze verthan oder verzaubert haben, damit sie Niemand als sie finden könne. Sie sollen deshalb ein Stück Holz von einem Sarge genommen und an solche Orte, wo Körner, Erz oder sonst Metalle sind, oder in einen Baum in der Nähe eingeschlagen haben und Niemand habe sie dann ausfindig machen können, es sei denn, das Holz wäre verfault oder herausgefallen. Auch sollen sie Todtenköpfe in die Brunnen und Erzgruben geworfen haben, die erst entfernt werden müssen, wenn man etwas finden will, ja zuweilen sollen sie einen bösen Geist dahin gebannt haben, wie auf dem Tollenstein bei Sitta, und hier muß wieder dieser erst vertrieben werden. Gleichwohl giebt es auch wieder Mittel, [235] um diesen Zauber aufzuheben, so wird in dem oben angeführten Buche S. 126 Folgendes angegeben: „Kreuch dreymal rücklings vorne um das (verzauberte) Loch, wenn es nicht aufgethan, so ist’s auf jener Seite verthan worden und so hast Du es auf dieser Seite noch einmal verthan: So gehe und kreuch auf jener Seite sechsmal rücklings herum, so thust Du jenes und Deines auf, dann wirst Du es recht finden, also kannst Du auch alle anderen Sachen, die verthan sind, wieder aufmachen, sie mögen verzaubert sein wie sie wollen.“ Weiter (S. 125) wird von einem Goldschmied in Ungarn erzählt, er habe bezauberte Erze also aufthun können, er habe den Neumond beobachtet, und wenn dieser am Freitag früh einfiel, da schnitt er ein noch warmes, neubackenes Brod auf, griff dreimal im Namen der h. Dreifaltigkeit hinein und nahm soviel Brosamen, als er erfassen konnte. Wenn ihm nun solch bezaubertes Golderz gebracht ward, um es zu tractiren, sott er es erst in Menschenurin gehörig ab, procedirte dann wie gewöhnlich und brauchte dazu die vorgenannten Brosamen. Einst hat ihm Jemand ein Stück Golderz, das verzaubert war, gebracht und hat sich mit der Hälfte des Werthes begnügt, den jener ihm auch gegeben hat.

Jedenfalls sind die Wahlen bergverständige Leute gewesen und deshalb hat der Aberglaube sie zu Zauberern und Teufelsbannern gestempelt. So wird (S. 128) folgende Geschichte erzählt. Im J. 1469 starb zu Eger Sigismund Wann, der eine Venetianerin Katharina, eine geborne Wahlin auf seiner Wanderschaft geheirathet, welche die Kunst, das Gold vom Zinne zu scheiden, von ihren Eltern gelernt hatte, und da sie mit gedachtem ihrem Manne nach Wunsiedel gezogen, hat sie daselbst mit großem Nutzen es practicirt und sind sie um viele tausend Thaler reich geworden, so daß sie im Jahre 1439 das Hospital zu Wunsiedel, das arme Brüderhaus, gestiftet mit zwölf Brüdern, die mit Beten, Kirchengehen und andern guten Werken den Orden führen sollten, dahin seine Grabschrift führt, die also lautet:

[236]

 Ao Dni 1451 Jahr
Als die Stiftbrief sagen für wahr
Ist dies löblich Haus gefangen an,
Gebaut durch ein christlichen Mann,
Sigismund Wann ist er genannt,
Seinem Vaterlande wohl bekannt.
Eine Wahlin gehabt zum Weib,
Ohne Leibeserben verschied beyder Leib.
Von Gott mit dieser Kunst begnad,
Wie man von alter Urkund hat,
Das Gold von Zinn zu scherren
Dadurch sich ihre Güther thäten mehren etc.

Speciell für das Weiseritzthal hat aber jenes vorhin erwähnte Schieferbüchlein des Wahlen Begge darum Interesse, weil es höchst interessante Conjecturen über den Metallreichthum dieser Gegend liefert. Diese Stelle lautet aber (a. a. O. S. 68 sq. u. a. b. Horn, Sächs. Handbibliothek Bd. II. p. 249–252) also:

„Wenn man von Dreßden gehet gegen Mittag an der hindersten Mühle im Plauischen Grunde, ehe man zum Schweizerbette kommt, liegt ein Goldgang, der gegen Morgen streichet und siehet man denselben bei Tage ausstreichen an den hohen Felsen, der ist so reich, daß auch der halbe Theil Gold und Silber ist, es ist aber nicht wohl dazu zu kommen.

Weiter beym Schweizerbette ist ein großer Steinfels, daran sind unterschiedene Zeichen gehauen, von denselben gehe zweyhundert Schritte, da wirst Du einen sehr mächtigen Gang antreffen, der soviel Gold, Silber und Kupfer hält, daß es nicht zu beschreiben. Der Gang kommt aus halbern Abend und Mittag und streichet oben bey Tage aus. Der Berg sieht oben ganz röthlich aus, und ist sehr hoch.

Ferner diesem Berg über das Wasser, die Weißeritz genannt, liegt ein Gründgen nahe bey einem Dorfe, so Coschitz heißt, unten am Gründgen ist ein Goldgang, der aber mehr Silber als Gold hält, jedoch ist viel gediegen Gold und Körner, dem Hanfe und Wicken gleich, welche ganz graulich aussehen und inwendig voller Gold sind, dabei befindlich.

[237] „Weiter hinauf am Gründlein ist ein Stollen, darinnen viel Silber und Kupfer ist, und ist sehr milde und schmeidig. Im Bächlein, das in die Weißeritz läuft, findet man gediegene Goldkörner sehr schwarzbraun.

Vom Schweizerbette, eine kleine Viertel Meile ohngefähr, kommt man an einen steinigten Weg durch Erlen und Haselsträucher auf einem lustigen ebenen Fleck, und oben auf dem Berge stehet ein Haus, vor selbigem nahe dabei kommt ein mächtiger Kupfergang, darbey Rothgülden-Erz ist, und ist zum Wahrzeichen unten am Berge ein Graben, darinnen die Erde ganz kupfern sieht. Ingleichen halten die Steine auf der Erde hierum viel Gold und Kupfer.

Fernerhin kommt man zu einem kiefernen Busche, unten am Fußsteige liegen viel Steine auf einander, von der Steinrücke fünfzig Schritte ist ein großer Stein, da dann zwey Kreuze gegen Mitternacht, und wo das längste Kreuz, der Strich gegen Mitternacht hinweiset, da scharre ein wenig Erde auf, so findest du Rothgülden-Erz und Kupferglas-Erz, eine halbe Elle hoch, und eine Viertelelle breit, von da ist viel weggetragen worden. Der Berg ist so reich, daß es nicht zu beschreiben.

Gehe am Gebürge an den Felsen hin, durch die Wiesen, so kommst du zu einem Wege, der aufs näheste Dorf gehet, gehe den Weg etwa hundert Schritte im Gesträuche am Berge hinauf nach, so findest du eine rothe Höhle, darinnen ist ein Schatz eines Königsreichs werth an Roth- und Weißgüldenerz, und viele Edelgesteine.

Bey Sambsdorf im hohlen Wege streicht ein mächtiger Silbergang zu Tage aus.

Der Windberg über der Weißeritz nahe bei Botschappel ist so reich an Gold und Silber, daß es nicht zu beschreiben. Es kommt ein Flüßlein vom Berge gegen halb Mitternacht und Morgen, darinnen findet man viel Goldkörner, und gehet ihnen nichts ab denn die Oberhaut.

Im Tharandischen Walde liegen Erz- und Kupfergänge so reich an Gold und Silber, daß es nicht zu beschreiben. [238] Wenn man von Höckendorf geht, darunter liegt ein Bergwerk, ist so reich an Silber, daß vor viel tausend Thaler daraus genommen worden.

Nicht weit davon liegt der grüne Stollen, da fließet die Weißeritz, über dem Wasser nach dem Tharandischen Walde, dem Berg hinauf liegt ein reiches Bergwerk, darinnen Rothgülden- und Glaserz am Bruche stehet, auch bereits das Wahrzeichen an einem Baume zu finden, eine spitze Keulhaue und unter dem Baume ein großer Stein, darauf drey Kreuze gehauen. Weiter hinauf in dem Walde wird man mehr Zeichen an Bäumen finden, und mitten durch die Bäume streichet ein sehr mächtiger Kupfergang einer Elle breit, und liegt der ganze Mann da, der sich nach dem Wasser, der halbe Theil oder Arm nach Freiberg, und das ganze Corpus liegt nach dem Tharander Walde, wie die Zeichen vermelden.

Zu Höckendorf, wo das reiche Silber-Bergwerk ist, welches aber durch Gottes Strafe wegen Uebermuths überschwemmt ist, hat ein Bauer 1660 gediegen Silber ausgeackert.

Anno 1681 im Junio ist N. N. durch den rothen Gang mit fleißigem Gebethe gegangen, und den ganzen Stock auf etliche hundert Schritte übers Kreuz angetroffen, und wäre allda das Glück mit Gott zu suchen durch Absenkung des Schachts auf etliche Lachtern etc.“


  1. Becker, der Plauische Grund S. 121, erzählt diese Sage, welche der oben S. 209, Nr. 234 mitgetheilten, sehr ähnlich sieht, anders also. Ein Wahle hatte lange Zeit bei einem armen Manne, der sich stets möglichst dienstfertig gegen ihn gezeigt, gewohnt; des Morgens war er ausgegangen und des Abends hatte er kleine Säckchen mit Steinen nach Hause gebracht, die er dann auch, wenn er wieder heimreiste, mit sich nahm. Einst nahm er von seinem Wirthe für immer Abschied, gab ihm einige Goldstücke und sagte, er wünsche ihn oder seine Kinder einmal bei sich zu sehen. Nun trug es sich später zu, daß einer seiner Söhne als Soldat mit der kaiserlichen Armee nach Italien kam. In einem Treffen verwundet, mußte er den Abschied nehmen, und da er in der Nähe von Venedig war, bekam er Lust, diese Stadt zu sehen. Als er hier gegen Mittag anlangte und eben an einem Kanal stand, den er gern herabgefahren wäre, wenn er nicht die Kosten gescheut hätte, so kam ein vornehmer Herr, der sich übersetzen lassen wollte. Dieser bemerkte ihn, sah ihm scharf in’s Gesicht und fragte ihn, ob er nicht aus dem sächsischen Erzgebirge sei und so und so heiße. Der Soldat bejahte die Fragen und der unbekannte Herr nahm ihn hierauf mit nach Hause. Hier fragte er denselben, ob er ihn nicht mehr kenne. Der Soldat erwiderte: „nein.“ „Nun, so will ich Dir Jemanden bringen,“ entgegnete er, „den Du gewiß kennen wirst,“ und ging zum Zimmer hinaus. Nach einer Weile kam er in der alten zerrissenen Kleidung zurück, die er gewöhnlich auf seinen Reisen getragen hatte, und nun erkannte ihn der erstaunte Soldat im Augenblick. „Siehst Du,“ sagte jener, „dieses schöne Haus und ein ansehnliches Gut habe ich mir aus den Steinchen erworben, die ich in Euerer Gegend aufgelesen habe.“ Er bewirthete den jungen Menschen auf’s Beste, ließ ihm Kleider machen, behielt ihn einige Wochen bei sich und beschenkte ihn bei seiner Abreise für sich und seinen Vater mit einigen hundert Thalern.