Die Wirtschafterin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Klabund
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Wirtschafterin
Untertitel:
aus: Die Harfenjule
S. 10
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1927
Verlag: Die Schmiede
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Die Vorlage wird sowohl in der Layoutfassung des Erstdrucks als auch mit abgesetzten Reimzeilen wiedergegeben.
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[10]

Die Wirtschafterin.

Drei Wochen hinter Pfingsten, da traf ich einen Mann, der nahm mich ohne den geringsten Einwand als Wirtschafterin an.

Ich hab’ ihm die Suppe versalzen und auch die Sommerzeit, er nannte mich süße Puppe und strich mir ums Unterkleid.

Ich hab’ ihm silberne Löffel gestohlen und auch Bargeld nebenbei. Ich heizte ihm statt mit Kohlen mit leeren Versprechungen ein.

Ich habe ihn angesch... so kurz wie lang, so hoch wie breit. Er hat mich hinausgeschmissen; es war eine wundervolle Zeit.


[10]
Die Wirtschafterin.


Drei Wochen hinter Pfingsten,
da traf ich einen Mann,
der nahm mich ohne den geringsten
Einwand als Wirtschafterin an.

5
Ich hab’ ihm die Suppe versalzen

und auch die Sommerzeit,
er nannte mich süße Puppe
und strich mir ums Unterkleid.

Ich hab’ ihm silberne Löffel gestohlen

10
und auch Bargeld nebenbei.

Ich heizte ihm statt mit Kohlen
mit leeren Versprechungen ein.

Ich habe ihn angesch...
so kurz wie lang, so hoch wie breit.

15
Er hat mich hinausgeschmissen;

es war eine wundervolle Zeit.