Die hoffärtigen Mücken

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Textdaten
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Autor: Harry Jannsen
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Titel: Die hoffärtigen Mücken
Untertitel:
aus: Esthnische Märchen, in: Zeitschrift für Volkskunde, 1. Jahrgang, S. 317
Herausgeber: Edmund Veckenstedt
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1889
Verlag: Alfred Dörffel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA*, Commons
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3. Die hoffärtigen Mücken.

Einst haben Mücken zu mehreren Zehnern einen Gaul bedrängt, der friedlich im Gebüsch weidete, und wollten ihn zu Fall bringen, konnten’s aber nicht. Da riefen sie bedauernd: Ach, wären nur unser noch hundert Mann, so wollten wir den Gaul gewiss niederstrecken! – Da nun dem Gaul die Haut juckte von den Mücken, warf er sich hin, um sich zu wälzen. Wie freuten sich die Mücken jetzt, dass sie den Gaul bezwungen hatten und er vor ihnen im Staube lag! Aber o Jammer! Der Gaul am Boden hat sich etliche Male auf die eine und andere Seite geworfen und da waren alle Mücken – tot gequetscht!