Die wüste Mark Hoenbusch

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Textdaten
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Autor: Friedrich Bernhard Störzner
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Titel: Die wüste Mark Hoenbusch
Untertitel:
aus: Was die Heimat erzählt. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen, S. 230
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Arwed Strauch
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Digitalisat der SLUB Dresden bei Wikimedia Commons
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105. Die wüste Mark Hoenbusch.

Westlich von Mönchsdorf am Mönchssteige lag vor Jahrhunderten zwischen Großröhrsdorf und Pulsnitz ein zur Burg Polzniz gehöriges Dorf mit Namen Hoenbusch. Seinen Standort hatte dieses Dörfchen droben am Eierberge. Dieser Lage verdankte es auch seinen Namen; denn Hoenbusch soll heißen: Hohen Busch. Umrahmt war dieses Dorf vom schönsten Nadelwald. Lieblich ist seine Lage gewesen. In Kriegszeiten hat Hoenbusch seinen Untergang gefunden. Nichts weiter als der Name hat sich bis auf unsere Tage erhalten. Der Wald rauscht heute da, wo einst trauliche Hütten standen, und die Waldvögelein singen, wo ehemals fröhliche Kinder spielten und jubelten.