Eginhard und Emma – ein Märchen

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Eginhard und Emma – ein Märchen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 20, S. 332
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1873
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[332] Eginhard und Emma – ein Märchen. In Nr. 12 der „Gartenlaube“ wird bei Anlaß einer Schilderung der „Emmaburg im Ardennerwalde“ die Sage von Karl’s des Großen Tochter Emma und ihrer Liebe zu dem gelehrten Eginhard (eigentlich Einhard) gleichsam als verbürgte Erzählung behandelt. An derselben ist nur Das wahr, daß Einhard’s Frau Imma hieß; aber es steht ihrer Glaubwürdigkeit der sehr bedenkliche Umstand entgegen, daß Karl der Große keine Tochter Namens Emma oder Imma hatte. Die Sage läßt sich indessen dadurch erklären, daß zwei Töchter Karl’s, Ruotrud und Bertha, mit nicht ebenbürtigen Männern innige, aber keineswegs moralische Bekanntschaften pflogen, denen es auch nicht an sehr compromittirenden Folgen, fehlte: verheirathet haben sie sich aber nicht. Einhard erwähnt dieser Abenteuer selbst in seinen Schriften, was er nicht gethan hätte, wenn er selbst dabei betheiligt gewesen. Uebrigens wurde er später – Mönch und seine Frau – Nonne. Dies zur Steuer der Wahrheit.