Ein Gespenst verfolgt einen Mann bis in sein Haus

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Ein Gespenst verfolgt einen Mann bis in sein Haus
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 428
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[428]
498) Ein Gespenst verfolgt einen Mann bis in sein Haus.
Flader a. a. O. S. 97.

Im Jahre 1655 ging ein Fleischhauer aus Wiesenthal sehr früh bei Mondenschein nach dem benachbarten Elterlein. Als er aber eine halbe Meile zurückgelegt und auf einen freien Platz kam, trat ihm ein grausames Gespenst mit feuriger Zunge und Augen entgegen in Gestalt eines verrufen gewesenen Gebirgers, der Manchem auf dem Böhmischen Walde das Lebenslicht ausgeblasen, und verlegte ihm den Weg mit seiner Kette um den Leib, daran eitel Todtenköpfe hingen. Der Fleischhauer erschrickt, betet und kehrt eilends nach Haus zurück. Da ihn denn das Ungethüm bis in seine Stube begleitet, sich auch daselbst vor ihn gestellt und ihn angesehen hat, bis die Wirthin aufstand und ein Licht anzündete, da es denn wieder verschwunden ist.