Ein Rath bleibt unvollzählig

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Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: Ein Rath bleibt unvollzählig
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 121–122
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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Quelle: Google, Commons
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[121]
65. Ein Rath bleibt unvollzählig.

1350. In dieser beschwerlichen, betrübten und mühseligen Zeit begehrte der König von Dänemark von Einem Rath zu Lübeck die Burgkirche samt dem Kloster und der Königstraße, als welche seinen Vorfahren zuständig. Er hatte die Hoffnung, daß, weil gerade so wenig Personen im Rath vorhanden, er seinen Willen wohl würde beschaffen können.

Es waren aber dazumal Herr Diedrich Morneweg und Herr Bertram Vorrad Burgemeister, und Herr Dankwart vamme See, Herr Johann Otbernhusen, und Herr Jakob Pleßkau Rathsherren.

Diese haben dem Könige geantwortet: wenn die Lübecker ihren fast ausgestorbenen Rath wiederum voll und besetzet hätten, sollte ihm alles versiegelt und bewilliget werden.

[122] Solches hat der König zugegeben und nachgelassen. Aber der Rath zu Lübeck ist seitdem nicht wieder erfüllt worden bis auf den heutigen Tag.