aus Wikisource, der freien Quellensammlung
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| Autor: |
Gottfried August Bürger
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| Illustrator: |
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| Titel: |
Gegenliebe
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| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte, S. 169–170
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| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1774
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| Erscheinungsdatum: |
1778
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| Verlag: |
Johann Christian Dieterich
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Göttingen
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Commons
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| Kurzbeschreibung: |
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bild
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| Bearbeitungsstand
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| fertig
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Gegenliebe.
Im Frühjahr 1774.
Wüst’ ich, wüst’ ich, daß du mich
Lieb und wehrt ein bischen hieltest,
Und von dem, was ich für dich,
Nur ein Hunderttheilchen fühltest;
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Daß dein Danken meinem Grus
Halbes Wegs entgegen käme,
Und dein Mund den Wechselkus
Gerne gäb’ und wiedernäme:
Dann, o Himmel, ausser sich,
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Würde ganz mein Herz zerlodern!
Leib und Leben könt’ ich dich
Nicht vergebens lassen fodern! –
Gegengunst erhöhet Gunst,
Liebe nähret Gegenliebe,
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Und entflamt zu Feuersbrunst,
Was ein Aschenfünkchen bliebe.