Geschichte von Kloster Heilsbronn/Eibelstadt

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8. Eibelstadt.

1266 übergab daselbst Poppo von Triniberg, ein würzburger Probst, dem Kloster „einen gewissen Ort, genannt Werth“, gegen Entrichtung von 1 Pfund Heller jährlichen Zins. 1323 wurden 4 Mgn. Weinberge bei Eibelstadt vom St. Agneskloster in Würzburg an den 15. Abt Suppanus verkauft. 1338 kaufte der 16. Abt Gamsfelder (s. dort) von Konrad von Großoldtshaim die Gefälle von 8 Mgn. Ackerland, zwischen Eibelstadt und Randersacker gelegen, 1435 der 22. Abt Kötzler (s. dort) für 106 Talente Gefälle von Weinbergen. Zehn Jahre darauf vertauschte er zwei Mgn. Weinwachs, „stoßend an die Klinge und an unserer Abtei zu Halsprunn Weingarten, genannt bei uns der Tettelpach.“ 1463 verlieh der 23. Abt Wegel an drei Männer von Eibelstadt 6 Morgen Weingarten, die Stakenleiten, als Erblehen. Einen Weingarten in Eibelstadt bewirthschaftete das Kloster noch 1483 in eigener Regie. Die Selbstbewirthschaftung wurde immer kostspieliger; der Plackereien bei Erhebung der Gefälle wurden immer mehr; die kleinen Gefälle, „auch hier, wie in Randersacker, von kleinem Belang, aber von großem Verdruß“, wurden daher vom Abt Schopper, nach Unterhandlung mit Bürgermeister und Rath von Eibelstadt, verkauft.