Gespenster zu Königstein

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Gespenster zu Königstein
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. Anhang, S. 550–551
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
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[550] 596) Auch über Gespenster auf dem Königstein ist noch einiges nachzutragen. Bekanntlich wurde in der Nähe der sogenannten Königsnase der Schwindler Baron Klettenberg i. J. 1720 geköpft. Bei dem diese Begebenheit heute noch an jener Stelle bezeichnenden Denkstein ist es Nachts nicht geheuer, da läßt sich der Geist dieses Mannes in der Tracht jener Zeit noch zuweilen sehen. Damit aber hat eine andere Erscheinung nichts zu schaffen, welche Viele beobachtet haben. Wenn man den sogenannten Luisenweg nach der Festung heraufkommt, da sieht man um Mitternacht vor derselben auf dem Plateau einen ungeheuer langen Mann in dunklem Mantel mit einem Schlapphute stehen und sich umsehen, derselbe zeigt sich auch in der in das Innere führenden Appareille und geht dann oben regelmäßig um die Kirche herum, worauf er verschwindet, [551] gesprochen hat er aber noch mit Niemandem, beim Anrufen hält er nicht Stand, sondern ist plötzlich weg, zeigt sich aber gleich wieder an einer entfernten Stelle.