Gestrickte Besenhüllen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Gestrickte Besenhüllen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 7, S. 228_a
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[228_a] Gestrickte Besenhüllen sind beim Abstauben von Wänden und Plafonds recht nützlich; sie umschrießen sicher und sauber den eingesteckten Besen und gestatten ein kräftiges Abreiben. Zu ihrer Herstellung strickt man aus stärkstem Baumwollgarn in hin- und zurückgehenden Touren ein flaches Stück von 60 cm Breite zu 50 cm Höhe, legt dieses zur Hälfte seiner Höhe zusammen und schließt die aufeinander liegenden Außenränder durch feste Häkelmaschen, wobei jedoch in der oberern Mitte ein 23 cm langer Schlitz zum Einstecken des Besens bleibt. Diesen Schlitzrand behäkelt man mit einer durchbrochenen Stäbchentour (1 St., 2 L.), zum Durchleiten einer Luftmaschenschnur, und kleinen Picotzäckchen. Natürlich genügt es, den Bezug in hin- und zurückgehenden Touren stets nur glatt rechts zu stricken; hübscher sieht aber eine Musterung aus, vorzüglich wenn man ein Geschenk mit solchen Hüllen machen will. Schnell fördernd herzustellen sind folgende Muster für Rand und Fond, wie die kleine Abbildung sie zeigt; man schlägt für die Breite des Bezuges 120 Maschen aus und strickt hin- und zurückgehend zunächst einen 24 Touren hohen Rand aus je 4 Maschen breiten und 4 Touren hohen Würfeln, die in Rechts- und Linksmaschen wechseln und zu versetzen sind. Nach der 24. Tour setzt das Würfelmuster sich in 16 Maschen Breite nur als Seitenränder fort und wird nach innen je von drei sich auf der reckten Seite der Arbeit nur rechts markierenden Maschen begleitet. Mit diesen harmonieren vier sich ebenfalls rechts markierende Touren, nach denen für den Fond ein schräges Streifenmuster beginnt. Es besteht aus abwechselnd 2 Links- und 2 Rechtsmaschen, die in jeder Tour, aber stets nach der gleichen Richtung, um eine Masche weiter rücken. Der Fond zählt 96 Touren Höhe, dann wiederholt man die vier sich rechts markierenden Touren, und den Würfelrand wie zu Anfang.


Die Gartenlaube (1899) b 0228 a 4.jpg

Gestrickte Besenhülle.