Holzschälchen mit gepreßten Blumen

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Titel: Holzschälchen mit gepreßten Blumen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 13, S. 420_a
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[420_a]
Die Gartenlaube (1899) b 0420 a 1.jpg

Holzschälchen mit gepreßten Blumen.


Holzschälchen mit gepreßten Blumen. Heute bringen wir für unsere jungen Freundinnen eine neue Art, getrocknete Blumen zu verwenden. Die Kunst dabei besteht hauptsächlich im verständnisvollen Suchen geeigneter Pflanzen. Unsere Abbildung zeigt ein Büschelchen von einer kleinen Alpenpflanze, mit kräftig grünen Blättern und gelben Blüten; wurde im ganzen herausgenommen, auf gewöhnliches graues Fließpapier gleich zierlich angeordnet, ungefähr so wie es verwendet werden sollte; natürlich blieben die kleinen Zweige nicht in der gewünschten Stellung liegen, sondern mußten durch eine darauf gedeckte, ganz dünne Schicht Watte auf dem rauhen Grunde festgehalten werden, ehe das zweite Papier darüber gelegt wurde. Als es nach einigen Tagen tüchtigen Pressens flach und trocken war, wurde es auf eine kleine flache Holzschale gelegt, noch etwas zurechtgeschnitten und gezupft, dann mit starkem Gummi festgeklebt und nach längerem Trocknen mit starkem Firnis, Kopallack; mehrmals übergangen, wieder mit entsprechenden Pausen zum Trocknen. So liegt schließlich der Pflanzenschmuck ganz geschützt und solid auf dem Holzgrund, den man auch vorher beizen oder mit Farbe tönen kann. Glatte, dünne Pflanzen eignen sich am besten zum Aufkleben, Moose muß man nicht verwenden, da sie den Firnis aufsaugen und dick und rauh trocknen.