Klagen und Tröstung

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Textdaten
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Autor: Friedrich Wilhelm Carové
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Titel: Klagen und Tröstung
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 3, S. 12.
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
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Erscheinungsort: Göttingen
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Quelle: Scans auf Commons
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Klagen und Tröstung.

     Schwarze Aeuglein, hell und klar,
     Sagt, was hab’ ich euch gethan,
     Daß ihr mich so schwer verwundet? –
„Thöricht sprichst du ganz und gar;

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Schau uns nur noch länger an,

Und du fühlst dich bald gesundet.“

     Liebes Mündlein, rosenroth,
     Weißt du nicht, daß tiefen Schmerz
     Mir dein Lächeln stets bereitet? –

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„Stille doch von deiner Noth;

Eitel Freude wird dem Herz,
Was zuerst ihm schien verleidet.“

     Süße Rede, sanft und mild,
     Schweig, ich bitte, sonst das Herz

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     Muß in Liebe mir vergehen. –

„Liebes Närrchen, werd’ nicht wild;
Stirbt das Herz in Liebesschmerz,
Wird in Lieb’ es auferstehen!“ –

F. W. Carove.