Krähenspott

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Friedrich von Hindersin
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Krähenspott
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 101
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[101]

Krähenspott.

Des Frühlings erstes Ahnen
Zieht leise durch mein Gemüt,
Seh ich auf dem alten Pfade
Den ersten Strauch erblüht.

5
Sie sind so kahl die Bäume,

Es ist so schwarz das Land.
Zwei Krähen dort auf der Eiche,
Die haben mich wiedererkannt.

Und sie fliegen vorbei und krächzen

10
Und spotten, dass ich allein.

Denn selber die Krähen und Raben,
Sie wollen zu zweien sein.

Friedr. v. Hindersin.