Marlitt (Gartenlaube 1869)

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Titel: Marlitt
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aus: Die Gartenlaube, Heft 49, S. 786
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1869
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[786] Marlitt. Der eigenthümliche Zauber, welcher über den Erzählungen dieser hochbegabten Schriftstellerin liegt, wird nicht nur von uns Deutschen, sondern von allen cultivirten Nationen des Erdballs lebhaft empfunden. Dafür sprechen in schlagender Weise die wiederholten englisch-amerikanischen Übersetzungen der „Gold-Else“, „Alten Mamsell“ und „Gisela“, und weiter die londoner, französischen, russischen, holländischen, czechischen, polnischen, schwedischen und dänischen Uebertragungen. Neuerdings beginnen – nach eingelaufenen Anfragen bei der Verlagshandlung – sogar die Spanier, Italiener und Ungarn die obengenannten Romane zu übersetzen und auch die kleinen „Thüringer Geschichten“ erscheinen binnen Kurzem in einer besonderen französischen Ausgabe. Dabei erleben die in Buchform erschienenen deutschen Ausgaben der genannten Romane, die in der Gartenlaube bereits von Millionen gelesen wurden, sehr rasch aufeinanderfolgende neue Auflagen (Gold-Else fünfte und Alte Mamsell vierte Auflage) und zwar nicht Schwindelauflagen mit vorgeklebten neuen Titeln, wie dies leider sogar gutrenommirte Autoren jetzt nicht verschmähen, sondern wirkliche, zwei bis dreitausend Exemplare starke Neudrucke. Wenn das Sprüchwort: Zahlen beweisen oder Zahlen frappiren, wahr ist, so dürfte augenblicklich Marlitt der gelesenste Autor in Deutschland sein.