aus Wikisource, der freien Quellensammlung
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| Autor: |
Eugen Reichel
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| Illustrator: |
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| Titel: |
Nachtidyll
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| Untertitel: |
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| aus: |
Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 38–39
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| Herausgeber: |
Maximilian Bern
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1904
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| Verlag: |
Otto Eisner
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Commons = Google-USA*
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| Kurzbeschreibung: |
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bild
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| Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu|page=44
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| Bearbeitungsstand
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| fertig
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Nachtidyll.
Noch ruht im Dorfe jung und alt,
Am Himmel steh’n die Sterne;
Der Morgen dämmert florumwallt
Unmerklich in der Ferne.
5
Da wird ein Thürlein aufgemacht
Mit Fürsicht übermassen;
Ein Blondchen schleicht mit Vorbedacht
Heraus und längs der Strassen.
Die Füsse nackt und gross und braun,
10
Das runde Köpfchen glühend;
Verzaustes Haar – durchs Linnen schau’n
Die Brüstchen prall und blühend.
Sie blickt noch einmal rings herum,
Als wie verscheucht ein Mäuschen;
15
Dann reckt sie sich und lächelt stumm
Und schlüpft in eins der Häuschen.
Eugen Reichel.