Nachtrag zu unserer Dom-Illustration

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Titel: Nachtrag zu unserer Dom-Illustration
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 39, S. 644
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1880
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[636]
Die Gartenlaube (1880) b 636.jpg

[644] Nachtrag zu unserer Dom-Illustration. (S. 636 und 637.) Die drei Hauptbilder unserer Illustration, die Seitenansicht sowie die West- und Ostansicht des vollendeten Prachtbaues, bedürfen keiner Erklärung; diese darf sich auf die dem Rahmen des Ganzen mit eingefügten kleineren Darstellungen beschränken. Die in dem Bilde zur Linken oben wiedergegebene Domansicht ist nach einem alten, im Kölner Stadtarchive befindlichen Stiche genommen, der unserm Künstler von dem Archivar Dr. Ennen selbst als der geeignetste vorgelegt worden ist. – Unter diesem alten Dombilde sehen wir das Grabdenkmal jenes Conrad von Hochstaden (auch Hochstätt und Hochstetten), unter dessen erzbischöflicher Regierung der Bau des Domes in demselben Jahre begonnen wurde, wo dieser streitbare Kirchenfürst den ersten deutschen Kaiser des Namens Wilhelm zu Aachen krönte. Sechshundertzweiunddreißig Jahre mußten vergehen, bis auf diesen, der Legung des Grundsteins beiwohnenden Wilhelm von Holland ein Wilhelm von Preußen folgen, nach einem neuen und zwar fünfundsechszigjährigen Interregnum das Reich wiederaufrichten und des vollendeten Domes Weihe vollziehen konnte. – Unter dem Mittelbilde vom Dom sind die berühmtesten Reliquien desselben dargestellt, namentlich der Schrein der heiligen drei Könige, einige der werthvollsten Monstranzen und andere Stücke, welche dem Kölner Domschatze angehören. – Das Bild zur Rechten oben zeigt uns den fertigen Dom mit seinen Baugerüsten, sowie weiter unten die Kaiserglocke, die durch ihre Entstehungsgeschichte lange Zeit die allgemeine Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Die Wappenschilder zu beiden Seiten des Kölner Stadtwappens geben die beiden Jahreszahlen der Gründung und der Vollendung des Domes an.