Neben mir wohnt Don Henriques

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
« Auf den Wällen Salamankas Buch der Lieder (1827) Kaum sahen wir uns, und an Augen und Stimme »
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
Textdaten
Autor: Heinrich Heine
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Neben mir wohnt Don Henriques
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 252
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1823–1824
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Buch der Lieder 252.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[252]

LXXXI.

     Neben mir wohnt Don Henriques,
Den man auch den Schönen nennet;
Nachbarlich sind unsre Zimmer
Nur von dünner Wand getrennet.

5
     Salamanka’s Damen glühen,

Wenn er durch die Straßen schreitet,
Sporenklirrend, schnurrbartkräuselnd,
Und von Hunden stets begleitet.

     Doch in stiller Abendstunde

10
Sitzt er ganz allein daheime,

In den Händen die Guitarre,
In der Seele süße Träume.

     In die Saiten greift er bebend
Und beginnt zu phantasiren,

15
Ach! wie Katzenjammer quält mich

Sein Geschnarr und Quinquiliren.