Novembersonne

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Textdaten
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Autor: Conrad Ferdinand Meyer
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Titel: Novembersonne
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 60
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
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[60]
Novembersonne.

In den ächzenden Gewinden
Hat die Kelter sich gedreht,
Unter meinen alten Linden
Liegt das Laub hoch aufgeweht.

5
Dieser Erde Werke rasten,

Schon beginnt die Winterruh –
Sonne, noch mit unverblaßten,
Warmen Strahlen wanderst du!

Ehe sich das Jahr entlaubte,

10
Gingen, traun, sie müßig nie,

Nun an deinem lichten Haupte
Flammen unbeschäftigt sie.

Erst ein Ackerknecht und Schnitter,
Noch ein Traubenkoch zuletzt,

15
Bist du jetzt der freie Ritter,

Der sich auf der Fahrt ergetzt.

Und die Schüler, zu den Bänken
Kehrend, grüßen jubelvoll
Hingelagert vor den Schenken

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Dich als Musengott Apoll.