Peruanische Bäder

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Textdaten
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Titel: Peruanische Bäder
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 166
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[166] Peruanische Bäder. „Als ich in Peru am Meeresufer wandelte.“ erzählt ein kürzlich von dort zurückgekehrter Reisender, „bot sich mir ein sonderbares Schauspiel dar. Die dortigen Damen ließen sich auf den Schultern indischer Badewärter, lauter starker kräftiger Männer, die nur mit Beinkleidern bekleidet waren, in die See tragen, und wenn diese tief genug hineingegangen wären, fingen sie mit den Damen auf den Schultern an zu schwimmen. Dadurch kamen die Letzteren in eine horizontale Lage und konnten sich des Bades ebenso gut, als wenn sie selbst schwämmen, erfreuen. Auf diese Weise gingen sie Meilen weit in die See und ich hörte diese Badeart nachher allgemein von ihnen als die gesündeste und sicherste rühmen.“