Ein Luftballon als Siegesthrophäe

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Ein Luftballon als Siegesthrophäe
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 166
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[166] Ein Luftballon als Siegestrophäe. Der interessante Artikel in Nr. 11. der Gartenlaube: „Der Luftballon als Kriegsapparat“ – erinnert mich daran, daß ein solcher Kriegsapparat in dem kaiserlichen Zeughause Wiens, als Siegestrophäe mitten unter eroberten Waffen aller Art prangt. Es ist dies ein Luftballon von scheinbar gewaltigen Dimensionen; – denn da er zusammengedrückt an der Decke hängt, lassen sie sich nicht genau erkennen; was dieser Flugmaschine aber den besonderen Werth verleiht, und was ihr wohl auch die Ehre der Aufnahme unter Trophäen viel ernsterer Art verschaffte, ist der Umstand, daß Napoleon sich dieses Luftballons bei einem seiner Feldzüge, und zwar zum Theil in eigener Person bedient haben soll. Bei welcher Gelegenheit dies geschehen sei, darüber giebt mein Gedächtniß, das nur die flüchtige Beschreibung des Führers durch diese gewaltigen Räume zum Anhaltepunkt hat, keinen Aufschluß, indeß könnte irgend ein Wiener Leser der „Gartenlaube“ gewiß nach einer Okular-Inspection sehr leicht Mittheilung darüber machen.

A.