RE:Decempagi

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 2253
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Decempagi, Ort im Gebiet der Mediomatrici, Tab. Peut. ad Decempagos (zwischen ad duodecimum und Pons Saravus). Itin. Ant. 240 Decempagis (zwischen Tabernae und Divodurum). Ammian.. Marc. XVI 2, 9 (z. J. 356) cum placuisset per Decempagos Alamannam adgredi plebem. Paulus Diac. Gesta episc. Mettensium, Mon. Germ. hist. II 262 ad oppidum Decempagos quod a Mettensi urbe triginta milibus abest (XXXVIII und XX mpm. sind im Itin. Ant. angegeben). Nach gewöhnlicher Annahme das heutige Dieuze (DOSO VICO auf merowingischen Münzen, Holder Altkelt. Sprachsch. s. Doso), richtiger vielleicht das am Linderweiher bei Dieuze gelegene Tarquinpol, das als Fundstätte römischer Altertümer bekannt ist (Wichmann Korr.-Bl. der Westd. Ztschr. XII 168ff. Keune Jahrb. d. Gesellsch. f. Lothring. Gesch. IX 1897, 165; hier weitere Litteratur). Vgl. Desjardins Table de Peut 18. Bergk Zur Gesch. und Topogr. der Rheinlande 108.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 327
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[327]

S. 2253 zum Art. Decempagi:

An der Stelle des heutigen Dorfes Tarquinpol (zur Entwicklung des Namens vgl. Wichmann Lothr. Jahrb. 1892, IV 2, 129), Kraus Kunst u. Altertum in Elsaß-Lothringen III 969-980. Wichmann a. a. O. 116-166 mit Tafeln. CIL XIII1, 2 p. 691–692 (vgl. 4 p. 61). Keune Lothr. Jahrb. 1897, IX 165 und 1898, X 2f. Die gelehrtphantastische Umnennung ,Tarquinpol‘ ist jetzt ersetzt durch den Namen ,Taichenphul‘, der angelehnt ist an mittelalterliche Benennungen des Ortes.