RE:Αὖραι

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,2 (1896), Sp. 2425
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Αὖραι,[1] Personification der sanfteren Winde (Etym. M. Hesych.). Diese Personification erscheint bereits in Euripides Hekabe 444; nach Plin. n. h. XXXVI 29 bildete Praxiteles auras velificantes sua veste, und so mit gebauschten Gewändern kommen sie vielleicht (nach Stephani) auf dem pompeianischen Wandgemälde Helbig nr. 103 vor. Auch die auf den Wellen tanzenden Mädchen des sog. Nereidenmonuments von Xanthos aus dem 5. Jhdt. hat man versucht als αὖραι zu deuten (J. Six Journ. Hell. Stud. XIII 1893, 131ff.). Nach Ovid. met. VII 837 erregt Kephalos dadurch die Eifersucht der Prokris, dass er Α., die frische Morgenluft, im Gesange feiert.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Transkription: Aurai.