RE:Achaios 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 206
Pauly-Wissowa I,1, 0205.jpg
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3) Vater des Andromachos, lebte im Seleukidenreich um die Mitte des 3. Jhdts. v. Chr. Seine Tochter Laodike wurde die Gemahlin des Königs Seleukos Kallinikos (Pol. IV 51, 4. VIII 22, 11), nicht des Antiochos II., wie früher auf Grund von Porphyr. FHG III 707, 6 angenommen wurde (Droysen Hell. III 1, 349); seine Tochter Antiochis wurde die Mutter Attalos I. von Pergamon (Strab. XIII 624). Von diesem Manne, der hiernach eine grosse Rolle in seiner Zeit gespielt haben muss, ist nichts sicher überliefert, als dass er in dem Kriege seines Schwiegersohnes Seleukos Kallinikos gegen den feindlichen Bruder Antiochos Hierax als Stratege des ersteren commandiert hat (Polyaen. IV 17). Möglich ist, dass die Städte Namens „Achaia“ in den östlichen Provinzen nach ihm benannt worden sind (Droysen Hell. III. 2, 321). Niebuhrs Conjectur Ptolemaeus Achaeuminterfecerit in Trog. Prol. XXVII ist aufgegeben (vgl. Adaios).