RE:Alator

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 1295
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Alator, Beiname des Mars auf einer britannischen Inschrift CIL VII 85[1], Deutung unsicher. Derselbe, wie es scheint, Ephem. epigr. VII 999 Mart(i) Ala(tori?). Vgl. die ebenso anlautenden keltischen Alaterviae und die Göttin Alateivia.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 50
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S. 1295, 31 zum Art. Alator:

Roscher Lex. d. Myth. II 2396[2] verzeichnet A. unter den echt römischen Beinamen des Mars; alator bedeute eine bestimmte Art der venatores und passe, wie unser ‚Jäger‘, französisch ,chasseur‘, trefflich auf eine leichte Truppengattung, deren Aufgabe es sei, den Feind wie Jagdtreiber in einen Hinterhalt zu treiben; er vergleicht den Mars Secutor und Comes bei Apul. met. VII 10. 11. Vgl. auch Holder Altkelt. Sprachsch. s. v.

[Ihm.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Corpus Inscriptionum Latinarum VII, 85
  2. Der Marskult in den römischen Provinzen. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 2396 (Digitalisat)