RE:Alkaios 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 1498
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2) Ursprünglicher Name des Herakles. Diod. I 24. IV 10 (aus Matris von Theben, Bethe Quaest. Diod. mythogr., Göttingen 1887, 41). Kaibel IGI 1293 B. Die Umnennung erfolgt auf Befehl des pythischen Orakels, Schol. T zu Il. XIV 323. Schol. Pind. Ol. VI 115. Ael. v. h. II 32. Die Sage knüpft an ein thebanisches Weihgeschenk an, entweder des Amphitryon (Kaibel a. a. O.) oder des Herakles an sich selber (Sext. Emp. adv. phys. I 36. Dio Chrys. XXXI p. 615 R.). Sie ist mithin thebanisch. v. Wilamowitz Eur. Herakles I 293f. CIG 1759 beruht der Name auf Conjectur.