RE:Androkles 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 2147–2148
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Androkles (Ἀνδροκλῆς). 1) Sohn des Phintas, Bruder des Antiochos, König von Messenien. Nach Pausanias (IV 4, 4), der die messenische Version über den Ausbruch des ersten messenischen Krieges wiedergiebt, herrschten zur Zeit, als der Streit zwischen Sparta und Messenien ausbrach, die beiden Brüder A. und Antiochos über die Messenier (βασιλεύοντος … Μεσσηνίων Ἀντιόχου καὶ Ἀνδροκλέους τῶν Φίντα, Λακεδαιμονίων καὶ Μεσσηνίων ἐξήρθη τὸ ἐς ἀλλήλους μῖσος). A. fiel im Streite mit seinem Bruder (Paus. IV 5, 6), worauf seine Nachkommen, die Androkleiden, aus Messenien auswanderten (Paus. IV 14, 3. 15, 7; vgl. den Art. Androkleidai und E. Curtius [2148] Peloponn. II 127. 164. Busolt Gr. Gesch. I 155. Toepffer Att. Geneal. 244ff. B. Niese Herm. XXVI 7. O. Crusius Jahrb. f. Phil. 1891, 392).