RE:Aragos

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 373–374
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Aragos, nach Strabon XI 500 ein aus dem Kaukasos herkommender Zufluss des Kyros im [874] Lande des Iberes; es ist der heutige Aragwi, welcher aus drei Quellen im Hochlande der M’thiuli, Gudamaqari und Phšawi entspringt und in seinem südlichen Laufe den Bezirk Bazalethi durchfliesst; hinter den Ruinen von Cicamuri (s. Seusamora) und Sa-m’thawro vereinigt er sich bei M’çchetha (s. Mestleta) mit dem M’tqwari. Vgl. armenisch arag ‚schnell‘.