RE:Aristippos 5

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 902
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5) Er wurde nach der Ermordung des Aristomachos I. (um 240 v. Chr.) Tyrann von Argos. Der Versuch des Aratos, die Stadt zu gewinnen, misslang, da die Bürgerschaft keinen Drang zur Freiheit zeigte. Wegen dieses Friedensbruches verklagte A. den achaeischen Bund. Die Mantineer, denen der Spruch übertragen war, verurteilten ihn zu 30 Minen. Vergeblich versuchte A., im Einvernehmen mit Antigonos, den Aratos aus dem Wege zu räumen. Aratos andererseits machte mehrmals vergebliche Anstalten, die Stadt zu gewinnen. Eine Schlacht am Charesflusse fiel ungünstig für Aratos aus. Doch im J. 234 gelang es ihm, den A. bei Kleonai in eine Falle zu locken und ihm eine völlige Niederlage beizubringen. A. wurde auf der Flucht von einem Kreter erschlagen (Plut. Arat. 25–29). Vgl. Droysen Hell. III 1, 441. 2, 30ff. Holm Griech. Gesch. IV 285ff.