RE:Athyras 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,2 (1896), Sp. 2074
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Athyras (ὁ Ἀθύρας). 1) Fluss Thrakiens zwischen Selymbria und Byzanz. an dessen Mündung (beim heutigen Böjük Tschekmedsche) sich ein gleichnamiger Hafenplatz (ἐπίνειον) befand, Strab. VII 331 frg. 56. Plin. n. h. IV 46 (wonach Tomaschek Ztschr. f. öst. Gymn. 1867, 702f. Aduras sive Athyras zu lesen). Mela II 24 (vgl. Parthey z. d. St). Ptol. III 11, 4 (6). Herodian. I 56. II 654. 871 L. Euphor. bei Steph. Byz. Agathias V 4. Amm. Marc. XXII 8, 8. Itin. Hieros. 570 (Atyra). Eust. Il. X 268; Od. IX 243. Suid. s. Μελαντιάς. Niket Chon. 711. 832 Bonn. Joann. Cinn. I 14. Jetzt Kara Su (bei Tschataldscha). Eine (befestigte) Brücke über die Mündungsbucht erwähnt Kritobul. II 10 (FHG V 111). Theoph. cond. 614 Bonn. Der Hafenplatz, den Iustinian I. mit Cisternen und neuen Mauern versah (Procop. aed. IV 8), wird später als Bischofsitz genannt, Not. ep. III 68. XIII 58 Parth. und weiterhin noch erwähnt bei Chron. Pasch. 337 Duc. Ann. Comm. II 6. X 9. Kantakuz. II 518. III 320 (Lage u. Befestigung!); vgl. auch Ducange zu Nic. Greg. IX 2 (Schopen 1236). K. Müller zu Ptol. a. a. O.