RE:Aura 1

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
fertig  
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Band II,2 (1896), Sp. 2424
Pauly-Wissowa II,2, 2423.jpg
Linkvorlage für WP   
* {{RE|II,2|2424||Aura 1|[[REAutor]]|RE:Aura 1}}        

Aura (Αὔρα, Αὔρη). 1) Nach Nonnos Dionys. XLVIII 242 Tochter des Titanen Lelantos und der Periboia, Genossin der Artemis. Sie wird von Dionysos geliebt und von Aphrodite für ihn gewonnen. Nachdem sie Zwillinge geboren, wird sie wahnsinnig, verzehrt eines der Kinder und will sich durch einen Sprung in den Sangarios töten, wird aber von Zeus in eine Quelle verwandelt Nach dem Etym. M. s. Δίνδυμον hat das Dindymongebirge bei Kyzikos seinen Namen daher, weil die von der zürnenden Artemis verfolgte A. dort Zuflucht fand und Zwillinge gebar.