RE:Dalion 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 2022
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3) Wohl der Lithoglyph eines Florentiner Carneols mit dem Brustbilde eines kurzgelockten, bekränzten Jünglings (abgebildet Archäol. Jahrb. 1888 Taf. 10, 17. Furtwängler Die antiken Gemmen Taf. XLIX 3) im Stile der ersten Kaiserzeit. An dem auf gleichzeitigen griechischen Inschriften häufigen Fehler, dass in der Künstlerinschrift hier in der letzten Silbe statt des Ω ein Ο steht, ist kein Anstoss zu nehmen. Ein Amethyst der niederländischen Sammlung mit dem Bilde einer Nereide mit einem Hippokampen und der Inschritt ΔΑΛΙΩΝ (s. J. A. C. van Heusde L’améthyste signée Dalion au cabinet du roi des Pays-Bas la Haye 1878, abgebildet Furtwängler Die antiken Gemmen Taf. XLIX 30) wird mit Unrecht für modern erklärt. Vgl. H. Brunn Gesell. d. griech. Künstler II 594ff. A. Furtwängler Archäol. Jahrb. 1889, 65f.; Die antiken Gemmen III S. 357. S. Reinach Pierres gravées 159.