RE:Dara 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 2150
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Dara. 1) Eine vom Partherkönig Arsakes I. in monte Apaortenon gegründete Stadt, rings umgeben von steilen Felsen, daher fast uneinnehmbar und leicht zu verteidigen, überdies mit ergiebigem Boden und einer Fülle von Quellen, sowie mit wildreichen Wäldern versehen, Iustin. XLI 5, 2; Dareium fertilitatis inclutae locus in regione Apavortene, Plin. VI 46. Die letztgenannte Landschaft, Apauarktike des Isidoros (Bd. I S. 2681f.) oder Abîward, Bâward des Mittelalters, umfasste die heutige Oase Attek, östlich von den Achal-Tekke-Turkmân; südwärts erhebt sich bis zum Längsthal des Kešef-rûd die Alburzkette kôh Hazâr-mesğîd, welche mit ihren gegen die Oase steil vorspringenden Querriegeln mehrere Kesselthäler, wie Derre-gez und Kalât, umschliesst. Die arabischen und persischen Schriftquellen schildern uns Kalât als eine uneinnehmbare, auf steilen Felsen erbaute Feste mit Rinnsalen; mitten im Kessel von Kalât liegt jetzt das Dorf Câh-gumbed in 37° N 59° 46’ O.; vgl. die Karte des russisch-persischen Grenzgebietes in der kaukas. Abt. der Petersburger geogr. Ges. 1881 VII 203 und Taf. 12 in Petermanns Mitt. 1887.