RE:Donatianus 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,1 (1903), Sp. 1532
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3) Ti. Claudius Maximus Donatianus, der Sohn des Ti. Claudius Donatus. Ihm schreibt die Tradition ein grammatisches Fragment zu, das aus einem jetzt verschollenen Cod. Bobiensis herstammt (Keil G. L. VI 275–277; Titel: ars grammatica accepta ex auditorio Donatiani). S. 275, 13–276, 9 handeln über Analogie, 276, 10–277, 15 über die Nomina auf a. Dass der Inhalt sich sehr eng mit Charisius berührt, hat schon Keil angemerkt; ob das Stück aber direct aus Charisius geflossen ist, wie Keil 254 annimmt (vgl. Jeep Redeteile 6. Froehde De C. Iulio Rom. 573) oder auf gemeinsame Quelle zurückgeht (Boelte Jahrb. f. Philol. 1888, 428), lässt sich bei dem Zustande unserer Überlieferung nicht sicher entscheiden.