RE:Gehennom

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VII,1 (1910), Sp. 931
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Gehennom (Euseb. Onom. ed. Lagarde 128, 9 = Γαιεννουμ ebd. 245, 47; φάραγξ Ἐννόμ ebd. 300, 12), abgekürzt für das vollständige gē ben (benē) hinnōm des Alten Testaments (Jer. 7, 31. II Kön. 23, 10 u. a.), Tal unmittelbar im Süden von Jerusalem, das heutige Wādi er-Rabābi. Die Angabe des Onom. (a. a. O.), daß es im Osten von Jerusalem, zwischen der Stadt und dem Ölberg, gelegen habe, ist falsch, s. Jerusalem. Im Neuen Testament ist daraus γέεννα ‚Hölle‘ geworden (Matth. 5, 29).